Frigo Voice-Picking im Tiefkuehllager

Cool und Clever

Das Projekt in Kürze

  • Warehouse Management Lösung für den Kühl- und Tiefkühlbereich (30'000 Paletten Fleisch und Lebensmittel)
  • Mandantenverwaltung
  • Electronic Data Interchange (EDI) mit Mandanten
  • Lagergeld- und Leistungsverrechnung
  • Produktrückverfolgung, Verfallsdatum, Quarantäne
  • Prozessintegriertes Wiegen
  • Erfassen von Anzahl Stücken und Stückgewichten
  • Offenes Zolllager (OZL)
  • Beleglose Kommissionierung mit Datenfunk-Terminals / Scanning und Pick-by-Voice
  • Integration mit übergeordnetem SAP-System

Die FRIGO St. Johann AG, eine Tochter der zum Coop-Konzern gehörenden Bell AG, hat mit der Einführung einer innovativen Logistikplattform einen weiteren wegweisenden Schritt nach vorne getan. Die operativen Logistikprozesse sind durchgängig mit Datenfunk gestützt, Dienstleistungen werden prozessintegriert und mandantenspezifisch durch das Warehouse Management System erfasst, Bestell- und Auftragsdaten werden mehrheitlich elektronisch (EDI) ausgetauscht. Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit des Betriebs konnten nachhaltig gesteigert werden.

Kerngeschäft der FRIGO St. Johann ist der Betrieb des Tiefkühl- und Frischwarenlagers, stets in Verbindung mit einem fachgerechten Handling. Im Frisch- und Tiefkühl-Bereich werden pro Jahr mehr als 160'000 Tonnen umgeschlagen. Die Ware von rund 200 Mandanten (Kunden der FRIGO) wird auf über 30’000 Palettenplätzen gelagert. 70 Mitarbeiter fertigen pro Woche rund 550 Lastkraftwagen und bis zu 30 LKW-Container an 22 Andockstationen ab.

Herausforderung gepackt

Die operativen Prozesse wurden durch das eingesetzte Lagerverwaltungssystem nicht oder nur mangelhaft unterstützt, Datenfunk und elektronisches Handling der Verzollung fehlten. Diese Mankos und weitere Unzulänglichkeiten bewogen FRIGO, die Intralogistik-IT vollständig neu aufzusetzen. Nach einer umfassenden Evaluierung wurde XELOG als Partner für die Realisierung der auf dem Software-Standard LagerSuite®basierenden Warehouse Management Lösung verpflichtet. Projektstart für die Analyse- und Konzeptphase war im April 2005, die Implementierungsphase wurde Anfang September 2005 freigegeben.

Vorhandenes Wissen nutzen

Bei der Spezifikationen der Prozesse wurden Management, Administration und Betrieb gleichermassen einbezogen, um die vielschichtigen Bedürfnisse stufengerecht abzudecken und zugleich die wertvollen Erfahrungen der Mitarbeitenden einzubringen. Bei der Umsetzung in die Software legten nicht nur XELOG, sondern auch FRIGO höchsten Wert auf die Wahrung der Release-Fähigkeit des Software-Standards LagerSuite®, damit die Aktualität des Systems auch in Zukunft gewährleistet ist. Das Project Change Management legte die Regeln fest, wenn kundenspezifische Neuanforderungen parallel zur Projektarbeit entwickelt und integriert werden mussten.

Clevere und robuste Prozessgestaltung

Eine zentrale Anforderung an das neue Warehouse Management System (WMS) war, die höchst komplexen operativen Prozesse möglichst einfach und praxisnah im LagerSuite®-System abzubilden.

Damit dem Mitarbeiter die erforderlichen Etiketten und Belege zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zur Verfügung stehen, scannt er ganz einfach den am nächsten stehenden Drucker und erhält so umgehend die Dokumente ausgedruckt. Auf diese Weise wird der Mitarbeiter nicht unnötig mit Papier belastet oder läuft Gefahr, Etiketten zu verwechseln.

Gewicht im Griff

Alle Materialbewegungen und Transporte werden ausnahmslos durch Datenfunk geführt. So ist beispielsweise das Wiegen direkt in die Datenfunkdialoge eingebunden. Nachdem die Palette auf die Waage gelegt worden ist, wird diese durch Scannen aktiviert und übermittelt die Gewichtsdaten elektronisch an LagerSuite®.

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